Kranichtour

Eine Bustour in die Diepholzer Moorniederung

Foto: Christian Lynen
Foto: Christian Lynen

Früh um 9:00 Uhr trafen wir uns am Bus in Dülmen. Es ging mit dem Bus über die Grenze nach Niedersachsen und wir wollten Kraniche beobachten und ihr Rastgebiet vor ihrem Flug in den Süden kennen lernen.

 

Nach knapp 2 Stunden Fahrt sahen wir auf einem Acker eine große Gruppe Kraniche beim Fressen. Und über uns hinweg flogen mehrere Gruppen des Objektes unserer Begierde. Mit Spektiv und Fernglas kamen wir ihnen ganz nah. 

 

 

 

Weiter ging es dann zum Oppenweher Moor. Hier machten wir eine kurze Runde über einen der Rundwege. Wer nicht so gut zu Fuß war, nahm die Abkürzung zur Beobachtungshütte wo sich die Gruppe wieder vereinte und dem Treiben auf einer der Wasserflächen des Moores zusah.

 

 

Jetzt aber zurück zum Acker oder besser zur Gaststätte; alle hatten jetzt Hunger. Dort konnte jeder einen kleinen Imbiß einnehmen. Hier stieß dann unser Guide von der Naturschutzstation Diepholzer Moorniederung zu uns, der uns für den Rest der Tour fachkundig begleitete.

 

 

Nach der Pause fuhren wir weiter mit dem Bus und Sondergenehmigung durch das Reeder Geestmoor. Weiter ging es auf nicht ganz geradem Weg auf der Suche nach Kranichen zu unserem nächsten Stop am Neustätter Moor.

 

Hier teilte sich die Gruppe wieder. Wer nicht mitgehen wollte oder konnte nahm die Abkürzung zum letzten Treffpunkt. Alle anderen erfuhren auf einem Gang durch das Moor allerhand Wissenswertes zu diesem Lebensraum und seiner Bedeutung für die Kraniche. Am großen Aussichtsturm trafen alle Teilnehmer wieder zusammen.

 

 

Wir hatten Glück; es kamen viele Gruppen von Kranichen vorbeigeflogen. Abends sammeln sie sich in den seichten Wasserflächen im Moor zur Nachtruhe. Dort stellt ihnen dann der Fuchs nicht nach. Mit Spectiv Fernglas und Kamera konnten wir die Tiere beobachten und auch das ein oder andere Erinnerungsfoto machen.

 

Mit dem Sonnenuntergang gingen wir dann auch wieder zurück zum Bus. Bei einer kurzen Rast an der Gaststätte vom Mittag konnten sich alle noch einmal erleichtern und wir verabschiedeten uns vom Guide. Auf der Heimfahrt hingen ließen alle den Tag noch einmal Revue passieren, einige tauschten Adressen aus.

 

Gegen 20:00 Uhr trafen wir wieder wohlbehalten in Dülmen ein. Wir bedankten uns bei Jürgen Baumanns vom NABU Coesfeld für die Organisation und Begleitung der Bustour und einige Teilnehmer verabschiedeten sich bis zum nächsten Mal.